
Das isländische Hochland ist eine Welt für sich: Schwarze Lavawüsten, farbenfrohe Berge, dampfende Quellen, mächtige Gletscher und weite Landschaften, in denen man stundenlang unterwegs sein kann, ohne eine Ortschaft zu erreichen. Wer Island mit dem Allrad erkundet, erlebt eine Seite der Insel, die vielen Reisenden verborgen bleibt.
Doch welche Hochlandroute passt zu dir? Möchtest du auf der Hochlandpiste Kjölur zwischen Nord- und Südisland fahren, die schwarze Hochlandwüste Sprengisandur durchqueren oder die farbenfrohen Berge von Landmannalaugar und die Vulkanlandschaft rund um Askja entdecken?
Bei einer Jeepreise kommt es nicht nur auf die Entfernung an. Auch der Zustand der Pisten, mögliche Flussdurchquerungen, die Abgeschiedenheit und das Wetter spielen eine wichtige Rolle.
In diesem Ratgeber stellen wir dir die schönsten Hochlandrouten Islands vor, erklären die Besonderheiten wichtiger F-Straßen und geben dir praktische Tipps für deine Reise mit dem Allrad. Außerdem zeigen wir dir, welche Jeepreise von Erlingsson Naturreisen zu deinen Interessen und deiner Reisezeit passt.

Während die Ringstraße die Küstenregionen Islands miteinander verbindet, führen die Hochlandpisten tief ins Landesinnere. Hier liegen einige der eindrucksvollsten Landschaften der Insel: die Rhyolithberge von Landmannalaugar, die ausgedehnten Lavafelder rund um Askja und die weiten Ebenen von Sprengisandur.
Eine Reise mit dem Allrad ermöglicht es dir, diese abgelegenen Regionen auf eigene Faust zu erkunden. Je nach Route erwarten dich gut befahrbare Schotterpisten, längere Fahrten durch menschenleere Landschaften oder Strecken, auf denen du dich mit den Besonderheiten des Hochlandfahrens auseinandersetzen musst.
Das Hochland eignet sich besonders für Reisende, die:
Nicht jede Hochlandreise ist gleich anspruchsvoll. Entscheidend sind die konkrete Streckenführung, die aktuellen Bedingungen und die Wahl des geeigneten Fahrzeugs.

Viele Hochlandstraßen sind mit einem F vor der Straßennummer gekennzeichnet. Das F steht für das isländische Wort fjall, Berg, und weist auf eine Bergstraße hin.
F-Straßen sind häufig unbefestigt und können steinig, ausgewaschen oder schmal sein. Auf einigen Strecken müssen Flüsse ohne Brücke durchquert werden. Andere Hochlandverbindungen verlaufen über längere Abschnitte durch abgelegene Landschaften, in denen es weder Tankstellen noch viele Möglichkeiten zur Versorgung gibt.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer Hochlandpiste mit F-Kennzeichnung und anderen Straßen im Hochland. Die bekannte Kjölur-Route trägt beispielsweise die Nummer 35 und kein F, während Sprengisandur über die F26 führt.
Die Straßennummer allein sagt jedoch nicht aus, wie schwierig eine Strecke ist. Eine längere Piste kann vergleichsweise gut zu fahren sein und trotzdem eine anspruchsvolle Flussdurchquerung enthalten. Umgekehrt können auch Schotterstraßen ohne F-Kennzeichnung bei ungünstigen Bedingungen herausfordernd sein.
Die Hochlandsaison liegt überwiegend im Sommer. Je nach Schnee, Wetter und Zustand der Wege öffnen die einzelnen Strecken zu unterschiedlichen Zeitpunkten und können im Herbst wieder geschlossen werden.
Die meisten Hochlandstraßen öffnen je nach Schneelage und Wetterbedingungen erst Ende Juni oder Anfang Juli; die durchschnittlichen Öffnungstermine der einzelnen Straßen sowie die frühesten und spätesten Öffnungen der vergangenen Jahre findest du auf der offiziellen Website von Vegagerðin – Öffnung der Hochlandstraßen.
Vor jeder Fahrt ins Hochland solltest du außerdem die aktuellen Straßenverhältnisse prüfen: Die offizielle Informationsseite zu den Hochlandstraßen bietet weitere Hinweise und einen Link zur aktuellen Straßenkarte.
Verlasse dich bei der Routenplanung nicht allein auf Reiseführer oder ältere Reisebeschreibungen, denn Wetter und Straßenverhältnisse können sich kurzfristig ändern. Prüfe deshalb vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage auf umferdin.is und informiere dich zusätzlich bei SafeTravel Iceland über wichtige Sicherheitshinweise für Fahrten im Hochland.
Die folgenden Routen spielen in den Reisebeschreibungen von Erlingsson Naturreisen eine besondere Rolle. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Landschaften, ihrer Streckenlänge und der Anforderungen, die sich unterwegs ergeben können.
Die Kjölur-Piste führt durch das mittlere Hochland von Blöndudalur im Norden bis in die Region südlich des Gullfoss. Die Strecke ist insgesamt rund 200 Kilometer lang. Für die Durchquerung solltest du einen ganzen Tag einplanen, damit genügend Zeit für Zwischenstopps und die eindrucksvolle Landschaft bleibt.

Eine der schönsten Zwischenstationen ist Hveravellir, das zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull liegt. Hier erwarten dich dampfende Quellen, ein geothermisches Gebiet und ein natürliches Warmwasserbecken, das zu einer entspannten Pause einlädt.
Wenn du mehr Zeit mitbringst, lohnt sich auch ein Abstecher nach Kerlingarfjöll. Über die Piste F347 erreichst du dieses farbenprächtige Gebirgsmassiv mit seinen rhyolithischen Bergen, geothermischen Gebieten und abwechslungsreichen Wandermöglichkeiten. Besonders die dampfenden Landschaften von Hveradalir machen den Abstecher zu einem eindrucksvollen Hochlanderlebnis. Plane dafür am besten zusätzliche Zeit oder eine Übernachtung ein.
Die Kjölur-Route ist eine eindrucksvolle Möglichkeit, das zentrale Hochland kennenzulernen. Sie sollte dennoch nicht unterschätzt werden: Die Strecke ist lang, abgelegen und unbefestigt. Wetter und Pistenbedingungen bestimmen, wie gut du vorankommst. Auch die Zufahrt nach Kerlingarfjöll ist saisonabhängig und sollte vor der Fahrt auf ihre Befahrbarkeit geprüft werden.
Das erwartet dich:
Passende Reisen:

Landmannalaugar gehört zu den bekanntesten Wandergebieten des isländischen Hochlands. Die Region ist für ihre farbenfrohen Rhyolithberge, schwarzen Lavafelder und dampfenden Quellen berühmt.
Eine klassische Anfahrt aus dem Süden führt über die Straße 26 und das Hochlandzentrum Hrauneyjar. Dort bietet es sich an, vor der Weiterfahrt noch einmal zu tanken und sich über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Anschließend führt die Straße 208 weiter in Richtung Landmannalaugar.
Unterwegs passierst du den See Frostastaðavatn und erreichst schließlich das farbenprächtige Berggebiet. In Landmannalaugar lohnt es sich, das Fahrzeug stehen zu lassen und die Umgebung zu Fuß zu erkunden.
Eine beliebte Wanderung führt durch die grüne Schlucht Grænagil und das Lavafeld Laugahraun zum farbenfrohen Berg Brennisteinsalda. Für diese Wanderung solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen, abhängig von Route und Tempo.
Wer anschließend weiter durch das südliche Hochland fährt, kann die Route Fjallabak nyrðra und die beeindruckende Eldgjá erkunden. Die Eldgjá ist eine gewaltige vulkanische Spalte, die bei einem großen Ausbruch entstanden ist. Auf dieser Weiterfahrt führt die F208 durch eine abgelegene Landschaft; unterwegs ist eine breite Furt zu beachten. Im weiteren Verlauf geht die Piste in die Straße 208 über und führt durch das Gebiet der Lavawüste Eldhraun zurück zur Ringstraße.
Das erwartet dich:
Wichtig: Die Zufahrten nach Landmannalaugar unterscheiden sich deutlich. Besonders auf der südlichen Route können Furten eine entscheidende Rolle spielen. Tägliche Vorbereitung ist deshalb wichtig.
Passende Reisen:
Sprengisandur ist eine der großen Hochlanddurchquerungen Islands. Die F26 führt durch eine weite, karge Landschaft zwischen dem Süden und Norden der Insel. Wer hier unterwegs ist, erlebt die Dimensionen des isländischen Hochlands besonders intensiv.
Die Route führt über lange Strecken durch eine nahezu vegetationslose Landschaft aus Sand, Geröll und vulkanischem Material. Die Hochlandwüste wirkt oft monoton, gerade das macht ihren besonderen Reiz aus: Der Blick schweift über weite Ebenen, während die umliegenden Gebirgs- und Gletscherlandschaften den Horizont prägen.
Die F26 ist laut unseren Reisebeschreibungen eine vergleichsweise gute Schotterpiste. Im Vergleich zur Kjölur-Strecke werden dort weniger große Steine und Schlaglöcher beschrieben. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Durchquerung einfach ist. Auf der Strecke müssen mehrere Flüsse durchfahren werden.
Ein wichtiger Zwischenstopp ist Nýidalur auf etwa 800 Metern Höhe, ungefähr auf halber Strecke. Hier befindet sich eine Hütte des isländischen Wandervereins. In der Nähe liegt auch eine der anspruchsvolleren Flussdurchquerungen dieser Route.
Weiter nördlich erreichst du den Wasserfall Aldeyjarfoss, der von markanten Basaltsäulen umgeben ist. Anschließend führt die Strecke zur Straße 842 und weiter in Richtung Ringstraße. Auch der Wasserfall Goðafoss lässt sich auf dem Weg in die Region Mývatn gut einplanen.
Für die beschriebene Tagesetappe werden ungefähr 300 Kilometer angegeben. Aufgrund der Flussdurchquerungen und der abgelegenen Lage sollte ausreichend Zeit eingeplant werden.
Das erwartet dich:
Für wen eignet sich die Route?
Für Reisende, die das Hochland intensiv erleben möchten und sich auf lange Etappen sowie mögliche Flussdurchquerungen einstellen können. Die Qualität der Schotterpiste allein ist kein ausreichendes Kriterium für die Schwierigkeit der gesamten Strecke.
Passende Reisen:
Die Region rund um Askja gehört zu den eindrucksvollsten vulkanischen Landschaften Islands. Hier treffen weite Lavafelder, abgelegene Hochlandpisten und markante Vulkanberge aufeinander.
Die Anfahrt zur Askja ist Teil des Abenteuers. Eine der in unseren Reisebeschreibungen beschriebenen Routen führt von der Ringstraße über das Tal Möðrudalur und die Straße 901 zur F905. Nach zwei kleineren Furten erreichst du die F910. In der Landschaft von Krepputunga bietet sich eine kurze Wanderung durch das Lavafeld an. Über die F88 und die F894 geht es weiter in Richtung Drekagil und zum Parkplatz am Krater Víti.
Die Askja ist eine große Caldera mit zwei Seen: dem tiefen Öskjuvatn und dem See im Explosionskrater Víti. Von hier aus lässt sich die Umgebung auf markierten Wegen erkunden.
Für die Rückfahrt wird in einer unserer Routenbeschreibungen empfohlen, wieder über die F910 und F905 zur Straße 901 zu fahren. Damit lässt sich die potenziell gefährliche Furt über den Fluss Lindá auf der alternativen Route über die F88 vermeiden.
Diese Streckenführung zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Routenplanung im Hochland ist. Zwei Wege zum gleichen Ziel können unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen.
Das erwartet dich:
Für wen eignet sich die Route?
Für Reisende, die sich für Vulkanismus und Geologie interessieren und bereit sind, eine lange Hochlandetappe sorgfältig vorzubereiten. Volltanken vor der Abfahrt, die aktuelle Straßenlage und die Beurteilung möglicher Furten sind besonders wichtig.
Passende Reisen:
Der Kaldidalur zählt zu den bekanntesten Hochlandrouten im Westen Islands. Die Schotterpiste führt durch eine weite, karge Landschaft zwischen Þingvellir und dem Gebiet um Húsafell. Unterwegs eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf Lavafelder, Berge und den mächtigen Gletscher Langjökull. Wer das isländische Hochland erleben möchte, ohne eine lange Durchquerung wie auf der Sprengisandur-Piste zu unternehmen, findet hier eine interessante Alternative.
Die Fahrt über den Kaldidalur führt durch eine offene Landschaft, in der die Spuren vulkanischer Aktivität und die Nähe der Gletscher deutlich sichtbar werden. Die Umgebung wirkt vielerorts rau und unberührt. Bei guter Sicht bieten sich Ausblicke auf den Langjökull und die umliegenden Gebirgszüge.
Der Kaldidalur lässt sich gut mit weiteren Naturerlebnissen in Westisland verbinden. In der Region Húsafell lohnen sich beispielsweise Abstecher zu den Wasserfällen Hraunfossar und Barnafoss, deren Wasser sich auf eindrucksvolle Weise durch beziehungsweise über Lavaformationen seinen Weg bahnt. Auch Þingvellir kann in die Reiseplanung integriert werden.
Der Kaldidalur eignet sich für Reisende, die Islands Hochlandlandschaften mit dem Mietwagen entdecken und die Fahrt mit weiteren Naturhighlights in Westisland verbinden möchten. Auch wenn die Route vergleichsweise direkt ist, solltest du die Straßenverhältnisse nicht unterschätzen. Wetter, Sicht und Zustand der Piste können sich schnell ändern. Informiere dich vor der Abfahrt über die aktuelle Befahrbarkeit und die geltenden Fahrzeuganforderungen.
Wichtig: Der Kaldidalur ist nicht auf seiner gesamten Länge als F-Straße ausgewiesen. Prüfe deshalb vor der Reise die aktuelle Straßenklassifizierung und die saisonalen Bedingungen bei Vegagerðin.
Die Strecken unterscheiden sich nicht nur durch ihre Landschaften, sondern auch durch die Anforderungen an die Reiseplanung. Die folgende Übersicht bietet eine erste Orientierung.
| Route | Landschaft und Höhepunkte | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Kjölur (35) | Zentrales Hochland, Hveravellir, Gletscherblicke | Rund 200 km; einen ganzen Tag einplanen |
| Straße 208 / F208 | Landmannalaugar, Rhyolithberge, Fjallabak, Eldgjá | Je nach Zufahrt und Abschnitt unterschiedliche Anforderungen; mögliche Furten |
| Sprengisandur (F26) | Schwarze Hochlandwüste, Nýidalur, Aldeyjarfoss | Lange Etappe; mehrere Flussdurchquerungen |
| F905 / F910 / F88 / F894 | Krepputunga, Askja, Víti, Herðubreið | Abgelegene Hochlandroute; Routenwahl und mögliche Furten sorgfältig prüfen |
| Kaldidalur (550) | Westliches Hochland, Lavafelder, Ausblicke auf den Langjökull; Verbindung zur Region Húsafell mit Hraunfossar und Barnafoss | Vergleichsweise direkte Hochlandroute; unbefestigte Straße und saisonale Befahrbarkeit beachten |
Eine offizielle, dauerhaft gültige Schwierigkeitsklassifizierung gibt es für diese Routen nicht. Statt die Straßen pauschal als leicht oder schwer zu bezeichnen, empfehlen wir, die einzelnen Streckenabschnitte, die aktuelle Situation und die Fahrzeugvorgaben zu berücksichtigen.

Ein Allradfahrzeug ist nicht automatisch für jede Hochlandstraße geeignet. Entscheidend sind neben dem Antrieb auch Bodenfreiheit, Fahrzeugklasse, Beladung und die Beschaffenheit der jeweiligen Piste.
Ein kleinerer Allradwagen kann auf geeigneten Strecken ausreichend sein. Bei anspruchsvolleren Pisten oder möglichen Furten müssen die konkreten Anforderungen genauer geprüft werden. Für besonders schwierige Bedingungen kann eine geführte Tour mit einem entsprechend ausgerüsteten Fahrzeug sinnvoll sein.
Bevor du deine Reise buchst, solltest du deshalb zuerst klären, welche Strecken du fahren möchtest. Anschließend lässt sich die passende Fahrzeugklasse auswählen.

Eine Furt ist eine Stelle, an der ein Fluss ohne Brücke durchquert wird. Auf einigen Hochlandrouten sind solche Durchquerungen Teil des Streckenverlaufs. Sie zählen jedoch zu den Situationen, die besonders sorgfältig beurteilt werden müssen.
Viele Flüsse im Hochland sind Gletscherflüsse. Ihre Wasserführung kann sich im Tagesverlauf verändern und nach längeren Regenfällen kurzfristig stark ansteigen. Eine Furt, die zu einem früheren Zeitpunkt passierbar war, kann später gefährlich werden.
Beachte deshalb folgende Grundregeln:
Eine wichtige Grundregel lautet: Wenn du dir nicht zutraust, die Furt sicher zu durchwaten, solltest du sie auch nicht mit dem Fahrzeug durchqueren. Bei Zweifeln ist es besser, umzukehren und eine sichere Alternative zu wählen.
Weitere Hinweise findest du in unserem Beitrag Furten durchqueren mit dem Jeep.
Auch abseits von Furten gibt es einige Besonderheiten, die du bei einer Jeepreise beachten solltest.
Plane ausreichend Zeit ein. Eine Strecke von 200 oder 300 Kilometern kann im Hochland einen ganzen Tag beanspruchen. Pausen, Fotostopps, Wanderungen und wechselnde Straßenbedingungen solltest du mit einrechnen.
Tanke rechtzeitig. Vor längeren Hochlandetappen, insbesondere in Richtung Sprengisandur oder Askja, solltest du mit ausreichend Kraftstoff starten.
Prüfe Wetter und Straßenlage täglich. Informiere dich vor Fahrtbeginn über Sperrungen, Sturmwarnungen und die aktuelle Befahrbarkeit. Bei starkem Wind oder unsicheren Bedingungen kann es notwendig sein, eine Fahrt zu verschieben.
Bleibe auf den markierten Pisten. Das Fahren abseits der ausgewiesenen Wege ist verboten und schädigt die empfindliche Vegetation. Viele Pflanzen benötigen Jahrzehnte, um sich von solchen Schäden zu erholen.
Plane deine Wanderungen mit Bedacht. Wenn du längere Touren unternimmst, informiere dich über die Bedingungen und hinterlege gegebenenfalls deinen Wanderplan bei Safe Travel. Die Notrufnummer in Island ist 112.
Aktuelle Informationen findest du unter Safetravel Island und umferdin.is.
Die meisten Hochlandreisen finden im Sommer statt. Die Öffnung der einzelnen Pisten hängt jedoch von den jeweiligen Bedingungen ab.
Im Frühsommer können einzelne Strecken noch gesperrt sein. Im Juli und August sind viele Hochlandrouten normalerweise zugänglich, doch auch dann können Wetterumschwünge, Regen und schwierige Bedingungen die Planung beeinflussen.
Im September beginnt bereits der Übergang zum Herbst. Die Landschaft kann besonders reizvoll sein, während sich die Zugänglichkeit einzelner Strecken zunehmend verändert.
Plane deshalb nicht allein nach einem festen Kalender. Entscheidend ist, ob die gewünschte Straße zum Reisezeitpunkt geöffnet und sicher befahrbar ist.
Unsere Jeepreisen unterscheiden sich durch ihre Dauer, die Streckenführung und ihre Schwerpunkte. So kannst du die Reise auswählen, die am besten zu deinen Interessen und deiner verfügbaren Zeit passt.
Diese Reise kombiniert eine klassische Islandrundreise mit ausgewählten Hochlanderlebnissen. Sie eignet sich für Reisende, die die abwechslungsreichen Küstenregionen mit den farbigen Landschaften des Landesinneren verbinden möchten.
Diese Reise führt unter anderem nach Landmannalaugar, durch das Gebiet Fjallabak und zur Askja. Sie verbindet farbenfrohe Rhyolithberge und Lavafelder mit den abgelegenen Vulkanlandschaften des Hochlands.
Eine längere Jeepreise mit Hochlandpisten, Küstenregionen und Naturerlebnissen. Zu den beschriebenen Höhepunkten zählen Landmannalaugar, die F26 Sprengisandur und die Kjölur-Route.
Diese Reise verbindet das Fahren im Hochland mit Wanderungen. Zu den Höhepunkten zählen die Askja-Caldera, die Region rund um Herðubreið und die Hochlandpiste Kjölur mit Hveravellir.
Diese Jeepreise richtet sich besonders an Natur- und Geologieinteressierte. Die beschriebene Route führt unter anderem über Sprengisandur und zur Askja, wo sich die vulkanische Entstehung Islands besonders eindrucksvoll erleben lässt.
Diese kompakte Hochlandreise führt über die Kjölur-Piste und Sprengisandur. Sie eignet sich für Reisende, die das zentrale Hochland auf einer kürzeren Route durchqueren möchten.
Je nach Interessen und verfügbarer Reisezeit kommen auch unsere weiteren Angebote infrage:
Welche Route und welches Fahrzeug am besten passen, hängt von deiner Reisezeit, deinen Interessen und deinen Erfahrungen mit Hochlandpisten ab.
Zu den bekannten Routen gehören die Kjölur-Piste (35), Sprengisandur (F26), die Zufahrten nach Landmannalaugar über die Straße 208 und F208 sowie die Pisten F905, F910, F88 und F894 in Richtung Askja.
Die Kjölur-Piste ist rund 200 Kilometer lang. Für die Durchquerung solltest du einen ganzen Tag einplanen, insbesondere wenn du Hveravellir besuchen und unterwegs Pausen einlegen möchtest.
Für die in unseren Reisebeschreibungen dargestellte Etappe über die F26 werden ungefähr 300 Kilometer angegeben. Die Fahrt umfasst mehrere Flussdurchquerungen und sollte mit ausreichend Zeit geplant werden.
Ja, Landmannalaugar ist über verschiedene Zufahrten erreichbar. Die Straßen und ihre Anforderungen unterscheiden sich jedoch. Insbesondere die südliche Route über die F208 kann anspruchsvolle Furten enthalten. Prüfe deshalb die aktuelle Straßenlage und die Eignung deines Fahrzeugs.
Die Anfahrt führt über abgelegene Hochlandpisten und kann je nach Streckenwahl Flussdurchquerungen umfassen. Die Routen über F905, F910, F88 und F894 unterscheiden sich in ihren Anforderungen. Vor der Fahrt solltest du dich über die aktuellen Bedingungen informieren und eine geeignete Route auswählen.
Die Hochlandsaison liegt überwiegend im Sommer. Die genauen Öffnungszeiten variieren je nach Straße und Jahr. Informiere dich vor deiner Reise bei umferdin.is.
Nicht jede Strecke stellt dieselben Anforderungen. Entscheidend sind die Fahrzeugklasse, die Bodenfreiheit, die Beschaffenheit der Piste und mögliche Furten. Die Vorgaben des Mietwagenanbieters müssen unbedingt beachtet werden.
Wasserstand und Strömung können sich kurzfristig verändern. Wenn du die Situation nicht sicher beurteilen kannst, solltest du die Furt nicht durchfahren. Plane gegebenenfalls eine alternative Route und berücksichtige die Versicherungsbedingungen deines Mietwagens.
Das isländische Hochland bietet unzählige Möglichkeiten, die Insel aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Ob du auf der Kjölur-Piste zwischen den Gletschern unterwegs bist, die schwarze Hochlandwüste Sprengisandur durchquerst oder die vulkanische Landschaft rund um Askja erkundest – jede Route hat ihren eigenen Charakter.
Wichtig ist, die Strecken passend zu den eigenen Erfahrungen auszuwählen und ausreichend Zeit für die Planung einzuplanen. Mit einem geeigneten Fahrzeug, aktuellen Informationen und einer realistischen Routenwahl wird die Jeepreise zu einem besonderen Naturerlebnis.
Bei Erlingsson Naturreisen helfen wir dir gerne, die passende Hochlandreise zu finden – ob für acht, elf, zwölf oder fünfzehn Tage, mit Schwerpunkt auf Natur, Wandern, Geologie oder einer Kombination aus Küste und Hochland.
Du möchtest das isländische Hochland mit dem Allrad entdecken? Entdecke unsere Islandreisen mit dem Jeep und finde die Route, die zu dir passt.
Hinweis: Die Angaben zu Streckenverläufen und Fahrbedingungen dienen der Reiseplanung. Straßenöffnungen, Wasserstände und Befahrbarkeit können sich kurzfristig ändern. Informiere dich vor jeder Fahrt über die aktuelle Straßenlage und beachte die Vorgaben deines Mietwagenanbieters.